Ramons Jahresrückblick

Jetzt ist unsere Reise vorbei!☺ Im ganzen Jahr fuhren wir zirka 52 000 Kilometer. Wir fuhren zwei Mal durch den ganzen Kontinent. An der Ost Küste runter zu Key West Florida und dann zu San Diego. Von dort aus alles an der Westküste zur Vancouver Island rauf, dann quer durch den Kontinent. Auf dieser Reise erlebten wir einige schöne und ab und zu mal eine schmerzliche Erfahrung. Ein paar doofe Ereignisse waren unsere Pneus. Unsere Räder leckten ja die ganze Zeit. Die schönen Erlebnisse waren die Tierbegegnungen. Das grösste Highlight war der Grizzlybär im Yellowstone National Park.
 
National Parks
Hier in Nordamerika gibt es Nationalparks, die fast so gross sind wie die Schweiz.
 
Die schönsten N.P von den USA
Mein Lieblings N.P ist der Yellowstone National Park. Er ist sehr eindrücklich von den hunderten Geysirs. Also die Bisons dort sind auch sehr bewundernswert. Wir konnten mit denen mit fahren, also das heisst, sie liefen auf der Strasse und wir fuhren mit denen. Der Old Faithfull Geysir ist auch sehr krass. Er spuckte sein Wasser zirka 50 Meter. Einmal mussten wir so eine halbe Stunde warten, denn er hatte ständig seinen Druck abgebaut. Und die Chinesen machten alle, bei den ersten drei Mal uuuuuuhhhhhiiiiiiiiiii! ☺
Auch einer meiner Favoriten war der Saguaro N.P. Saguaros sind die mächtigen Kakteen, die so drei bis fünf Meter hoch sind! Das ist einer meinen Lieblinge, denn ich mag allgemein Kakteen.
 
Big Bend liegt an der mexikanischen Grenze. Er befindet sich ebenfalls in der Wüste. Aber im Park hatte es auch Berge. Wir wanderten dort auch einen gewissen Lost Mine Trail. Von oben sahen wir über die ganzen Berge. Dort im Park hatte es auch eine Hot Spring. Diese gehörte mal an einer Lodge, die aber verrottet war. Um die Springs herum sah man deshalb noch die Überresten vom Badehaus. Wenn man dort sich zu sehr aufgewärmt hatte, konnte man sich im Rio Grande abkühlen. Wir liefen sogar nach Mexiko (nicht weitersagen!), denn der Fluss ist die Grenze.
 
Der Grand Canyon war für uns nicht so sehr spektakulär, denn wir sahen einen Monat davor schon kleinere Canyons. Aber trotzdem ist es sehr bewundernswert. Als wir hier waren, hatte es noch reichlich Schnee. Zion liegt irgendwo in der Wüste. Es ist ein Canyon, in den du fährst. Der Canyon ist nur so etwa 12 km lang. Hier verbrachten wir einen Schneesturm. Hier hatte es auch so ein Tunnel, auf das die hier sehr stolz waren.
 
Coolste Nationalparks von Canada
Banff und Jasper liegen an der britisch-kolumbischen und albertanischen Grenze. Der Park verläuft den Rockys entlang in Richtung Nord - Süd. Wir feierten auch hier meinen Geburri. Es hatte noch ziemlich viel Schnee.
 
Gros Morne ist ein eher Vulkangestein Park. Er liegt in New Foundland praktisch in der Mitte.
Cape Breton ist einer meinen Favourites. Man findet den Park auf einer neuschottischen Karte ganz im Osten. Er liegt direkt am Meer. Der eine Campingplatz, auf dem wir vier Tage blieben, war himmlisch. Er liegt direkt auf einer Klippe über dem Meer. Wir gingen im Meer viele Male baden. Das bessere war, dass es nebenan einen Süsswasserpond hatte und wir uns duschten und so.
 
Mein allergrösstes Erlebnis
In den Herbstferien trafen wir einen meiner besten Freunde. Sein Name ist Sebastian. Er machte mit seiner Familie in Nord Carolina in einem Ferienhaus Ferien. Das Haus lag in einem Wald, in dem wir jeden Morgen Turkies sahen. Also kamen wir auf die Idee, die zu jagen. Wir bastelten Pfeil und Bogen und ein paar Sperre und Knüppel. Als wir dann mal an einem Morgen die Turkies wieder sahen, schlichen wir uns an und rannten denen nach. Aber wir fingen keinen. Wir machten auch noch andere Sachen wie zum Beispiel Ausflüge mit ihrem Auto zu einem Rock. Nach einer Woche gingen wir bei einem Indianerreservat zu einer 100 Jahres Chilbi. Wir verbrachten den ganzen Tag dort bei Tänzen und Spielen. Die Indianer spielten ein sehr brutales Game, das eine Art Rugby ist, aber du darfst den anderen die ganze Zeit über an den Beinen halten. Und ja, am Abend hiess es dann wieder, Abschied nehmen!!! ☹
 
Dieses Jahr war für mich sehr lehrreich. So lernte ich vieles über den Bürgerkrieg, den Kalten Krieg und über die Besiedelung und Regierung von Kanada. Auch lernte ich sehr viel über die Historik von Nordamerika. Auch im Englisch habe ich sehr grosse Erfahrungen gemacht. Ich kann jetzt ohne Probleme mit anderen Personen sprechen. Ich werde wohl in der Schweiz das schöne relaxte Leben und so vermissen und natürlich auch die vielen Tiere, die man in der Schweiz nicht so oft sieht.
 
Auf dieser Reise habe ich auch Sachen von der guten alten Schweiz vermisst wie zum Beispiel: Käse, Raclette, Servelas, Skifahren, Freunde und ein angenehmes Toilettenpapier. Die WC Papiere sind hier echt blöd, denn zum Teil kann man durch das Papier sehen oder dann ist es fast ein Bastelpapier!!!!!!! Ja, jetzt heisst es dann bald mal: AUF WIEDERSEHEN CANADA UND USA!!!!!!!

Canada Day

Am ersten Juli feiern die Kanadier ihren National Feiertag. Wir waren damals in Charlottetown auf Prince Edward Island. Wir kamen etwa am Mittag dort an. Wir parkierten irgendwo auf einem Parkplatz. Von dort aus mussten wir nur fünf Minuten zum Konzert im Victoria Park laufen. Auf dem Party Gelände hatte es eine Bühne, auf der Bands aus der Gegend spielten. Nach jeder Stunde wechselten sich jeweils die Bands ab. Auf dem Rasen dort hatte es auch ein paar Frittenbuden und ein paar Werbezelt. In einem Zelt konnte man Pins, Flaggen, Nationalhymnen-Noten und Glimmstäbchen bekommen.
 
So gegen fünf Uhr verliessen wir den Victoria Park um Znacht zu essen. Anschliessend liefen wir mit einer Wolldecke, Jasskarten und mit der Fotoausrüstung zurück. Dady brachte seine Kamera und sein Stativ mit, denn um zehn Uhr sollte es ein spektakuläres Feuerwerk geben. Als wir uns einen Platz aussuchten, breiteten wir unsere Decke aus und spielten Jass, während eine Band spielte. Um zehn Uhr sang dann eine Frau die Hymne und dann begann das zehn Minuten lange Feuerwerk. Nach dem Feuerwerk strömten alle Leute zum Parkplatz. Wir liefen zum Auto und parkierten es zu den anderen Campern, die hier übernachten wollten.

Prince Edward Island

Prince Edward Island liegt zwischen New Brunswick und Nova Scotia. Die Insel im Eiswasser ist 224 km lang, an der breitesten Stelle 64 km und an der dünnsten ist sie gerade mal sechs Kilometer breit. Die Insel ist auch sehr beliebt bei den Kartoffelbauern, denn die Insel ergibt 1,3 Mia. kg pro Jahr. Wir sahen etwa 1000 Felder und Mami war sehr entzückt, denn sie hatte zuvor keine Idaho Kartoffeln gesehen.
 
Die Insel ist auch beliebt bei Lobster- und Crabfischern. An der Küste sieht man viele kleine Dörfer mit aufeinander gestapelten Fallen. Die Fallen sehen aus wie eine Box. Sie ist halbrund und hat zwei Eingänge für die Lobster. Oben hat es eine lange Leine mit einer Styropor Boie. Diesen Boien kann man zu hunderten am Strand finden. Natürlich fanden wir auch schon ein paar. Wir nahmen aber nur eine mit, denn die sind zum Teil noch ziemlich schwer.
 
Die Provincial Parks auf dieser Insel sind noch sehr schön. Die meisten liegen am Meer. Man hat sogar gratis Duschen und etwas zum Vergnügen. Auf zwei hatten wir sogar einen Pool, was Jan und mich natürlich sehr begeisterte. Aber nur die Bademeister sind immer sehr unfair zu uns. Wenn wir vom Rand einen Köpfler aus dem Sitzen machen, sagen sie, wenn wir spritzen, wird der Gehweg nass. Aber als dann mal die grösseren kamen und Arschbomben machten, sagten sie nichts!!!! Ja ja, die spinnen die Kanadier.
 
Die Dörfer auf dieser Insel sind so klein wie Nuolen. Die grösste Stadt ist Charlottetown. In der Stadt leben rund 32 000 Einwohner. Aber sonst ist alles sehr klein. Bemerkenswert ist, wenn man auf der Karte einen fettgedruckten Dorfnamen sieht, kann man davon ausgehen, dass es nur etwa 50 Häuser hat.

Thunder Hole, Muscheln

Acadia National Park
Der Acadia National Park liegt bei Bar Harbor in Maine am Meer. Wir waren auch schon vor elf Monaten hier. Hier hat es auch einen 45 km Loop. Der führt am Meer und Hügeln entlang. Es hat auch auf dem Weg irgendwo ein Thunderhole. Das ist ein Loch, das etwa zehn Meter Wasser in die Luft spritzt. Aber als wir jetzt ankamen, war es bereits zu spät, denn die Ebbe war fast unten. Die beste Zeit für den Sprutz ist etwa um Mitte Flut. Also fuhren wir weiter. Wir fuhren direkt zum Campingplatz.
Am nächsten Tag wollten wir direkt zum Blowhole fahren, denn jetzt war Flut. Als wir ankamen, mussten wir etwa eine Stunde warten, aber auch anschliessend kam nichts, denn es hatte keine Wellen. Als wir fertig waren mit essen fuhren wir direkt auf den Mt. Cadillac. Von dort aus liefen Jan und Mami den Berg hinunter. Dady und ich warteten unten. Als die anderen zwei Familienmitglieder ankamen, fuhren wir aus dem National Park.
 
Clams
Clams sind Muschel, die im Sand wohnen. Sie sind etwa 5 cm hoch und etwa 3 cm breit. Jan und ich sammelten etwa in einer Stunde 20 Muscheln. Wir mussten etwa 10 cm in den Sand buddeln, nur dann erreichten wir die Muscheln. Als wir genug gesammelt hatten, mussten wir sie waschen, denn sie waren voll mit Sand. Als wir alle gewaschen hatten, kochten und frittiertenwir sie, dann verspiesen sie Jan und Dady

Québec (Stadt)

Am 16 Juni kamen wir in der Stadt Quebec an. Dort parkierten wir irgendwo am Hafen. Von dort aus mussten wir nur etwa fünf Minuten in die Altstadt laufen. Hier hatte es sehr viele Treppen, denn die Stadt liegt auf einem Hügel. Vom Hügel aus sahen wir direkt auf die alten Häuser und auf den St. Lorenz River. Oben auf dem Hügel steht übrigens auch das meistfotografierte Hotel. Dieses sieht aus wie ein Schloss, denn es hat viele Türme und es besteht aus Stein. Wir liefen also am Fluss entlang auf den Hügel. Und neben uns war auch das frühere Fort der Briten. Aber heute ist in dem Fort noch eine Armeeabteilung. Als wir an den Eingang kamen, erfuhren wir, dass man nur mit geführten Touren durch das Fort kann. Aber Dädi gurkt es an, immer die selben Forts anzuschauen.
 
Als wir rauskamen, machten gerade die Bobbies eine Show. Sie liefen in ihr Haus, denn es begann zu regnen. Anschliessend liefen wir zurück in die Stadt. Hier suchten wir uns ein Restaurant aus. Es war gar nicht einfach, eins zu finden, denn zum Teil bezahlt man für einen Burger 15$. Aber schlussendlich fanden wir einen guten Italiener. Als wir assen, begann es wieder mal zu regnen. Nach dem Essen liefen wir zum Wohnmobil. Auf dem Weg nach Hause fanden wir in einem Laden ein originales Emmi Fondue.

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