So schnell geht das!

Eben noch haben wir uns in San Diego intensiv mit der Idee beschäftigt, nach Mexiko einzureisen, und schwupps, sind wir via Las Vegas im Zion National Park in Utah gelandet. So schnell geht das bei uns! Doch der Reihe nach:

Auf dem Campingplatz neben uns in San Diego sehen wir plötzlich eine Solothurn Autonummer. Diese gehört einem Schweizer Paar, das seit zwei Jahren von Südamerika her unterwegs ist. Natürlich lassen wir uns die Chance nicht entgehen, erste Hand Informationen über Mexiko zu erhalten. Die Infos bestärken uns, in den Süden zu reisen. Wir bestaunen drei Tage lang die Museen im Balboa Park in San Diego, ehe wir in Richtung Joshua Tree National Park abfahren, denn den wollen wir vor Mexiko schon noch sehen!
 
Die Jungs geniessen das Klettern auf den verschiedensten Steinformationen, die Landschaft ist wunderschön. Dann geht es in die Desert Hot Springs, wo wir das heisse Wasser in verschiedenen Pools ausprobieren und uns so richtig verwöhnen lassen. Ich kenne die Region schon von meinem Englisch-Aufenthalt vor ein paar Jahren. Hier merken wir, dass uns ein Paket in Las Vegas erwartet, also ändern wir den Plan und fahren in die Spielermetropole mitten in der Wüste Nevadas. Es ist ein 350 Meilen – Ritt durch die Mojave Wüste. Gut an der Gegend ist, dass man überall hier gratis in der Einöde übernachten kann.
 
In Las Vegas kommen wir zu spät an, um das Paket noch abzuholen, denn offenbar wird alles, was «General Delivery» ist, in einem Postamt am Rande der Stadt abgegeben, also nicht dort, wos hingesendet wurde, dazu später noch mehr ...
 
Wir fahren also den berühmten «Strip», den Las Vegas Boulevard und versuchen im laut Lonely Planet günstigsten Casino, dem «Tropicana», den Zimmerpreis zu erfragen. Laut Reiseführer 40 Bucks, laut Reception «390 Dollars before tax». So bleibt uns nichts Anderes übrig, als ins nebenan gelegene Motel zu fahren und dort 33 Dollars pro Nacht für eine «Suite» zu bezahlen. Nicht luxuriös eingerichtet, aber es hat zwei Betten in zwei Zimmern. Den Abend verbringen wir damit, zuerst ein feines Steak im «Hooters» zu essen, dann die vielen bunten Lichter Las Vegas' sowie die Wassershow vor dem «Bellagio» zu bestaunen. Wir laufen einige Meilen, bevor wir müde ins Bett fallen.

Am Morgen stellen wir auf dem Internet fest, dass es im Grand Canyon und im Zion Nationalpark zwar in drei Tagen schneien wird, aber wohl nur ein paar Millimeter. Da wir einigermassen in der Nähe sind, ändern wir den Reiseplan erneut und fahren weiter in den Norden. Doch zuerst wollen wir das Päckli aus der Schweiz abholen.
 
Nun machen wir erneut mit der riesigen Inkompetenz und Unzulänglichkeit der amerikanischen Post Bekanntschaft. Zuerst stelle ich mich in die lange Reihe wartender Leute. Obwohl jeder in Las Vegas von diesem Postamt bedient wird, der ein Paket abholen will, ist nur ein Angestellter dort. Als ich an der Reihe bin, sucht der Angestellte etwa zehn Minuten, findet aber nichts. Er will mir die richtige Adresse angeben, wo das Paket hätte hingeschickt werden soll. Seit 2011 gelte die Regel, dass alles hier abgeholt werden müsse! Das hilft mir nicht weiter, denn das Päckli ist schon längst unterwegs! Ich mache den Angestellten darauf aufmerksam, dass die US Post angibt, dass man auf jedes Postamt der USA ein «General Delivery» senden kann. Da ja die Adresse nicht die richtige Postleitzahl hat (findet man NICHT auf dem Internet!), hätte es ein paar Tage bis Wochen Verspätung. Sie hätten hinten noch ganz viel Post, die nicht bearbeitet sei ... Jetzt haben wir extra die Reise nach Las Vegas gemacht, um das Päckli abzuholen, nun ist nichts. Vielleicht kommen wir in ein paar Tagen/Wochen wieder vorbei. Schade auch für die lieben Leute in der Schweiz, die uns ein «Schwyzer Päckli» schicken wollten!
 
So machen wir uns auf in Richtung Zion National Park. Wir werden belohnt durch eine schöne Gegend. Besonders die «Virgin River Gorge» ist super! Als wir im Zion NP ankommen, stehen die Berge fast in Flammen. Die tief stehende Sonne sorgt für ein Farbenspektakel in den roten Sandsteinfelsen!
 
English short version:
In San Diego, we enjoy several museums in Balboa Park. We also meet a Swiss couple who were travelling the last two years in South America. From San Diego weg o to Joshua Tree National Park, where our boys enjoy climbing the different rock formations. After three days desert, we endulge ourselves in the Desert Hot Springs' hot water pools.
From there, we travel to Las Vegas. The lights there at night are beautiful! Ramon and I enjoy a nice prime rib dinner at «Hooters», before we explore the Strip at night.
Next morning, we try to collect a parcel from Switzerland at the especially for that purpose designes post office. Not the first time, the USPS is terribly incompetent or they are just too lazy. To make it short: The only employee who was serving a long waiting line was unable to find the parcel. Too bad, that the USPS doesnt't give the information on their internet site that ALL general delivery to Las Vegas must be addressed to that special post office! It's just a BIG annoyance and deception! We feel very sorry for the people in Switzerland who wanted to send us a parcel!
As we have not the time to wait some more days or weeks in Las Vegas we go further down the road to Zion National Park in Utah.
 
California 0501 DesertHotSprings.jpg  Nevada 0098 LasVegas  Utah 0034 ZionNP
Desert Hot Springs                      Las Vegas by night                        Zion National Park

Von den Kaktus an die Küste!

Nachdem wir im Organ Pipe National Monument während vier Tagen die Kaktusse und die Wüste genossen haben, geht es wieder weiter in Richtung Westen. Uns vertreibt ein Regen in der Wüste. Der Niederschlag verfolgt uns bis an die kalifornische Küste. In Yuma übernachten wir auf dem Parkplatz des Indianercasinos, zusammen mit mindestens 100 anderen Campern, die die günstige Übernachtungsgelegenheit wahrnehmen. Wir waschen wieder einmal eine Tonne Wäsche in einer Coin Laundry, ich regle die Bankgeschäfte. Ab kommender Woche sollten wir eigentlich keine Gebühren mehr beim Bezahlen mit Dollars zahlen müssen, denn ich habe nun ein Konto in Dollars auf der Chase Bank.
So machen wir uns im Regen auf in Richtung Kalifornien, wo wir an den grossen Dünen vorbei kommen. Da es regnet, steigen wir nicht aus und suchen einen State Park. Wir werden in den Bergen kurz vor San Diego fündig. Die Gegend wäre wohl bei schönem Wetter wunderbar, aber der Nebel hängt bis zum Campingplatz auf über 1600 Metern über dem Meeresspiegel. Zudem wird es schon dunkel, als wir ankommen. Mit Erschrecken stellen wir fest, dass die State Parks in Kalifornien schweineteuer sind. Der Platz im Cuyamaco Rancho State Park kostet 30 Dollars, ohne Strom und Wasser. Die Dusche muss separat bezahlt werden. Am Morgen diskutiere ich mit dem Ranger Erik. Auch er findet die Politik des kalifornischen Staates nicht in Ordnung. Zuerst bezahlt der Steuerzahler die State Parks und muss dann, will er sie auch benutzen, tief in die Tasche greifen. So hinterlässt die Finanzkrise und die Steuersünden der vergangenen Jahre in Kalifornien für uns unliebsame Spuren!
Nach über 28'000 Kilometern erreichen wir am Samstag, dem 26. Januar San Diego und haben damit den amerikanischen Kontinent zum ersten Mal auf dem Boden durchquert. Wir parkieren direkt an der 5th Street im berühmten Gaslight Quarter unser Wohnmobil und kochen ein feines Mittagessen im Touristenviertel. Wir finden im Sweetwater Regional Park einen etwas günstigeren Campingplatz. Für 29 Dollars pro Nacht gibt es immerhin Strom und Wasser sowie eine Gratisdusche! Wir bleiben hier mindestens zwei Nächte und werden von hier aus die Stadt erkunden.
 
English version:
We enjoyed the different types of cactus in Organ Pipe National Monument for four days until we leave. It's raining in the desert. In Yuma, we have to wash our clothes in a coin laundry. We spend the night for free together with at least 100 other RVs on the Paradise Casino parking lot. The weather isn't getting better until the Californian Coast. It's also raining and it's foggy in the Cuyamaco Rancho State Park. A very nice but expensive State Park campground. For 30 bucks you don't get water and electricity. Even the shower costs an additional fee!
After more than 28'000 Kilometers (17'500 miles) we reach the Pacific coast in San Diego. We crossed the American continent for the first time on the ground. Right on the 5th Street in the Gaslight Quarter, we prepare a delicious meel inside our RV before we explore the touristic place. We stay at Sweetwater Regional Park, where it's a bit less expensive. For 29 bucks a night you get hook-up and a free shower.

Indianerproblematik

Tucson liegt nun schon hinter uns. Wir haben dort eine interessante und intensive Woche erlebt. Nun fahren wir weiter in Richtung Westen. Nach den Saguaro Kaktussen erwarten uns nun im Organ Pipe National Monument die Orgelpfeifenkaktusse. Um dorthin zu kommen, fährt man am besten von Tucson aus auf der Arizona Route 86. Diese führt durch das Reservat der Tohono O'odham Indianer. Sofort fallen die vielen Abfälle entlang der Strasse auf. Der Strassenrand ist voller Glasscherben von aus dem Auto geworfenen Flaschen. Fast jeden zweiten Kilometer steht ein geschmücktes, kleines Kreuz am Wegrand, das von einem Unfall zeugt. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Flaschen und den vielen Unfällen? Es macht den Anschein, dass wie in vielen anderen Reservaten auf der Welt, der Alkoholkonsum hier ein grosses Problem darstellt. Wir fahren fast 100 Meilen auf dieser Strasse. Ein leichtes auszurechnen, wie viele Kreuze wir gesehen haben ...
Die Bezeichnung «Indianer» sieht man hier, wie auch im Osten der USA überall. So sind dies hier «Indian villages», «Indian Road», usw... Nur ganz im Nordwesten und in Europa haben wir gelernt, dass es eigentlich «Native American» heisst. Also praktisch die ganze USA, inklusive die Reservate, braucht das bei uns mittlerweilen verpönte Wort «Indianer», ohne sich daran zu stören!
Überall wird uns erzählt, und das ist auch das Image, das wir von den Indianern haben, dass diese Ureinwohner ganz eng mit der Natur zusammen leben. Das wollen wir gerne so sehen. Tatsache ist, dass nirgends so viel Müll in und vor den Dörfern liegt, wie in Indianerreservaten. Irgendwie geht das alles für mich nicht auf!
Mitten im Indianerreservat steht das Kitt Peak National Observatory auf 6875 Fuss Höhe (etwa die Höhe der Leglerhütte!). Es ist für das Publikum frei zugänglich. Hier stehen 26 verschiedene Teleskope, das grösste davon mit einem vier Meter Durchmesser! Wir buchen eine geführte Tour, werden aber ziemlich enttäuscht. Nicht nur, dass der Führer wohl vor der Tour eine Schlaftablette verschluckt hat, wir sehen für 21 Dollar nichts, was wir nicht auf einem Fussmarsch durch das Gelände selbst hätten sehen können!
Die amerikanische Regierung muss das Gelände der Öffentlichkeit vertraglich frei zugänglich machen. Es gibt verschiedene weitere interessante Klauseln in dem Vertrag, den die US-Regierung mit den Tohono O'odham hatte abschliessen müssen, um auf diesem Berg das Observatorium einrichten zu dürfen: Bewirbt sich ein qualifizierter Indianer, muss er angestellt werden. Der benötigte Strom muss von der Indian Nation bezogen werden, auch wenn diese die Energie nicht selbst produziert, sondern selbst von den Weissen einkauft! Sollte das Visitor Center geschlossen werden, muss auch das Observatorium geschlossen werden.
Kurz vor Sonennuntergang erreichen wir das Organ Pipe National Monument, wo wir zwei Deutsche (FL-OH95) direkt neben uns antreffen. Es reicht für einen kurzen Schwatz, bevors ins Wohnmobil geht!

Starter, Bank und Käse

Wir sind in Tucson, Arizona angekommen. Überall sehen wir hier die berühmten Saguaro Kaktusse, doch davon berichte ich wohl zu einem anderen Zeitpunkt, denn zuerst müssen hier andere Sachen erledigt werden.
 
Als erstes fahre ich zum ortsansässigen Fiat-Händler. Fiat versucht zurzeit, mit trendigen Fiat 500, den amerikanischen Markt zu erobern. Aber wies halt so richtig amerikanisch ist, wird nur verkauft, aber nicht gewartet. Wohl gibt es ein Service and Parts Department, aber dort kann und wahrscheinlich noch besser, will man mir nicht weiter helfen. Ich bräuchte immer noch einen Dieselfilter und vor allem muss der Starter des Wohnmobils gewartet werden. Bei diesen kalten Temperaturen hier, bis -10° in der Nacht, haben wir Mühe, das Auto zu starten. Die Batterie ist noch in Ordnung, vielleicht hat auch der Diesel Mühe, gestartet zu werden?
 
Auf jeden Fall werden wir zu All RV weiter gewiesen, die würden das Problem beheben können. Immerhin hat der Mann am Fiat-Schalter einige Orte für uns angerufen. Beim Wohnmobil-Service angekommen, wird zuerst alles mal durchgecheckt. José nimmt sich des Problems an. Da es keine originalen Fiat-Teile gibt, muss er den Starter nachbasteln! Was genau er gemacht hat, das lässt sich nicht so genau nachvollziehen. Immerhin startet das Wohnmobil gut, am nächsten Morgen aber wieder mit viel Mühe. Dafür mussten wir 5 Stunden (!) im Burger King nebenan warten und wurden 324 Dollars los. Am Campingplatz auf dem Catalina State Park erwarten uns schon wieder Georges und Elke. Sie laden uns zu Spaghetti und eine Glas Wein ein. Die Jungs plaudern pausenlos mit der armen Elke.
 
Am nächsten Morgen wollen wir eigentlich zum Pima Air und Space Museum, denn hier steht das drittgrösste Flugmuseum. Auf der Air Force Basis stehen über 4500 Flugzeuge herum und warten wohl auf einen nächsten Einsatz. Da wir noch Bargeld brauchen, stoppe ich bei der Chase Bank. Hier kann ich auch ein Bankkonto eröffnen, was an anderen Orten nicht möglich gewesen ist. Auch das dauert! Da keiner der offiziellen Schweizer Ausweise eine Heimadresse drauf haben, beginnt ein kleines Detektivspiel, ob ich wohl irgendwo einen offiziell aussehenden Brief mit meiner Adresse habe. Nach einer Stunde suchen werden wir bei der Postfinance fündig, das Dokument ist auch nicht älter als die geforderten 60 Tage. So dauert das Eröffnen eine Bankkontos fast zwei Stunden, die Familie auf dem Parkplatz hat mittlerweilen begonnen, das Mittagessen zu geniessen. Die Bankkarte kann ich in zwei bis drei Tagen abholen. Hoffentlich sind wir dann noch hier ...
 
So schaffen wir es dann am Nachmittag doch noch, ins Flugmuseum zu kommen. Uns als Schweizer freut es natürlich, dass da auch eine Balair Rot-Kreuz-Maschine sowie ein originaler Hunter der Schweizer Armee zu sehen sind. Der Besuch dauert so lange, dass ich am Abend leider nicht mehr dazu komme, die Kaktusse im Abendlicht zu fotografieren.
 
Auf dem Heimweg sehen wir endlich mal einen «Trader Joes», einen Gourmet Laden, der gar nicht mal so teuer ist. Die Jungs kaufen ein original Swiss Fondue für 12 Dollar. Gar nicht so schlecht, bedenkt man, dass das Porto für ein Fondue aus der Schweiz alleine 50 Franken wäre ... Ich leiste mir einen «Double Creme Brie». So schliesse ich den Bericht hier und versuche, den feinen Käse zu geniessen!
 
Arizona 0283 SaguaroNP  Arizona 0223 SaguaroNPFondue  Arizona 0156 AirSpaceMuseum
Saguaro Cactus                           Swiss Cheese Fondue                 Pima Air & Space Museum

New Mexico

Eine der Hauptbeschäftigungen zurzeit ist, sofern WIFI vorhanden, das Nachschlagen der nationalen Wetterseite. Seit Tagen heisst es in den Bergen, dass die Temperaturen auch am Tag knapp über den Nullpunkt (32° Fahrenheit) steigen. So ändern wir permanent unsere Ideen, wo uns das Wohnmobil hinführen soll. Durch die Berge hindurch? Oder doch lieber der mexikanischen Grenze entlang? Doch in den Grand Canyon (Schneefall die nächsten vier Tage!)? Jetzt schon nach Las Vegas?
Immerhin haben wir uns einigermassen halb in den Norden New Mexicos gewagt, sind nach Roswell gefahren und haben uns im UFO Museum informiert, was 1947 neben der Baker Airforce Station auf einer Ranch passiert ist. Noch heute bewegt das Geheimnis einer UFO-Landung viele Leute. Auch wir haben leider keine schlüssige Antwort, geschweige eine Lösung des Mysteriums. Vielleicht wird die Armee in ein paar Jahren das Geheimnis lüften und die streng geheimen Papiere freigeben ...
Die Carlsbad Caverns sind ein riesiges Höhlensystem Im Karstfels. Eindrücklich, wie viele tausende von Stalaktiten und Stalagmiten es hier drin hat. Enorme unterirdische Kathedralen können wir durchlaufen. Ein Besuch hier lohnt sich auf jeden Fall. Und hat man den Jahrespass der Nationalparks, so ist ein Besuch erst noch gratis!
Mitten in der Wüste liegt das White Sands National Monument. Wie der Name sagt, liegen hier schneeweisse Dünen, die wir mit dem Wohnmobil auf einer Strasse durchqueren können. Die Jungs schlitteln mit Frisbees die weissen Gipssanddünen hinunter. Es ist fast wie im Schnee.
Knapp daneben befindet sich die White Sands Missile Range. Hier testen die USA ihre Raketen seit den 40er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Auch Wernher von Braun wurde hierher gebracht und ziert die Wand an der Hall of Fame. Im Visitor Center stehen einige Dutzend verschiedene Raketen zur Ansicht im Freien. Der nächste Raketentest findet erst Ende Januar hier statt. Wir werden also keine Action erleben hier!
Neben dem Raketentestgelände hat es einen Campingplatz mitten im Schnee. Die Jungs wären gerne geblieben, ich entscheide mich aber, weiter zu fahren, denn die Strassen sind extrem steil und schmal dort. Sollte es die Nacht hindurch zufrieren, wären wir am nächsten Tag aufgeschmissen. So bleiben wir eine Nacht im Leasburg Dam State Park. Wies von dort weitergeht, entscheiden wir, wie oben gesagt, von Minute zu Minute ....
Und genau das machen wir! Zuerst wollten wir Richtung Deming, entscheiden aber unterwegs, da der Himmel klar und blau ist, in Richtung Berge zu fahren. Der Emory Pass in Richtung Silver City ist 8228 Fuss hoch. NOAA (Nationaler Wetterdienst) sagt zwar, dass es eine 10% Chance für Schneefall gebe. Nach einer engen und kurvigen Fahrt oben angekommen ist der Himmel weiterhin wolkenlos, dafür tobt ein fast orkanartiger Sturm. Die Aussicht ist riesig, aber es ist hier auf fast 2700 Metern über Meer eisig kalt. Einziger Vorteil: Niemand anders fährt in dieser Jahreszeit diese Strasse!
 
English short version:
These days, we're observing the weather at a very close look. If we have WIFI, we study the NOAA page almost every minute, because we want to go further up North direction Grand Canyon. But everything that lays North of Interstate 10 seems to be frozen ... Therefore, we change travel plans every now and then!
White Sands National Monument is a very nice place to see, interesting the close by White Sands Missile Range where there are a lot of ancient missiles at display. Unfortunately, there are no missile tests until the end of January. So, there's no action to be seen here.
Even though NOAA promises a 10% chance of snow, we try to go over Emory Pass with an altitude of 8228 ft. As we get there we meet heavy winds and a clear blue sky. The views are breathtaking! It was well worth the narrow winding road to get up there!
 
New Mexico 0081 CarlsbadCaverns  New Mexico 0208 Roswell  New Mexico 0141 WhiteSands
Carlsbad Caverns                        Aliens in Roswell                       @ White Sands National Monument

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